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Wohin führt der Weg?

Die traditionelle Beerdigung, wie Erd- oder Feuerbestattung, wird durch immer mehr Alternativen ersetzt. Früher war das z. B. die Asche ins Meer zu streuen oder von einem Flugzeug aus. Heute gibt es u. a. „Friedwälder“, wo eine Grabstelle neben einem Baum ermöglicht wird.
Auch gibt es Anbieter, die die Asche des Verstorbenen in einen See oder von einer Brücke aus verstreuen – sicherlich gibt es noch mehr Optionen, aber die eigentliche Frage ist, wie sieht eine Beerdigung in 10 oder 20 Jahren aus?

Die heutigen Friedhöfe werden eher kleiner statt größer, weil die Mehrheit aller Bestattungen zum Krematorium führt – der Platzbedarf ist wesentlich geringer. Die namenlosen Beerdigungen auf einer zugewiesenen Fläche haben ebenfalls zugenommen, weil heute kaum noch Zeit ist, sich um ein Grab zu kümmern, wie es früher üblich war.
Wer Geld hat, lässt das über eine Firma erledigen. Wenige finden in ihrem hektischen Alltag Zeit, regelmäßig einen Friedhof zu besuchen.

Es wird sicherlich bei armen Menschen ohne Kontakte zur Familie darauf hinaus laufen, ohne Trauerfeier verbrannt zu werden und gemeinsam mit anderen Toten in die Erde zu kommen. Auch ohne weiteren Hinweis, wie Grabstein oder Tafel. Die Städte und Gemeinden müssen Geld sparen, da ist ein Ansatz vorhanden, der auch heute schon fast erreicht ist. Es lohnt sich nicht, eine Trauerfeier auf Kosten des Staates zu organisieren, wenn am Ende keiner oder nur 2 – 3 Leute erscheinen!

Ein Leichnam muss aus Gründen der Pietät und Hygiene entsprechend versorgt werden. Möglicherweise verstreut man auf dem Meer die Asche, da gibt es nur Kosten für die Durchführung, ansonsten ist keine Fläche mehr da, die mehrmals im Jahr gepflegt werden muss. Oder die Asche wird im Wald als Dünger zurück gelassen, für Verstorbene, die einen engen Kontakt zur Natur hatten! Auch hier entfallen weitere Kosten.

Die Zeiten sind härter geworden – auch für Tote!

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